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Mützen sind mehr als nur praktisches Kleidungsstück

Die Mütze ist eine schöne und hilfreiche wie auch praktische Kopfbedeckung, die sowohl im Winter wie auch im Sommer gute Dienste leisten kann. Die Mütze wird auch gern als Kappe oder Hause bezeichnet und hier sind die Bezeichnungen davon abhängig, in welcher Sprachregion von der Mütze gesprochen wird. Üblicherweise hatte die Mütze bisher immer eine Funktion als Schutz vor der Kälte. Allerdings hat sich dies gerade in den letzten Jahren geändert und die Mütze hat heute nicht mehr nur ihren funktionellen Zweck. Sie ist auch ein modisches Accessoire geworden. In der Beliebtheit stehen Mützen heute inzwischen auch im Sommer schon im starken Wettbewerb mit der Cap. Gefertigt werden können Mützen je nach Nutzung und auch Jahreszeit, in der sie zum Einsatz gelangen soll, in vielen verschiedenen Materialien. Sowohl aus Fell oder Wolle, aus Leder oder Stoff Mützen damit bestehen. Die Zeiten, in den die Mützen als religiöse Kopfbedeckungen zum Einsatz kamen oder als sich noch den beruflichen oder sozialen Status anzeigten, sind heute vorbei. Die Mütze ist heute im Winter ein besonders ein wärmendes Kleidungsstück. Ansonsten hat das Tragen der Mützen ausschließlich modische Hintergründe. 

Mützen gegen den "Bad Hair Day"

Die Mütze ist anders als der Hut ohne die Hutkrempe gearbeitet. Mützen verfügen im Gegensatz dazu über einen weichen und gestrickten oder genähten Rand. In den Formen sind viele Mützenmodelle erhältlich. Dabei spielt es eine wichtige Rolle, wer diese Mützen trägt und aus welchen Gründen sie getragen werden. Die Mütze kann den Kopf zudem fest umschließen oder auch sehr locker auf dem Kopf sitzen und viel Volumen bieten. Vorteilhaft gerade für Frauen ist, dass Mützen als modisches Accessoire auch dafür sorgen können, dass die gerade nicht zufrieden stellende Frisur durch das Tragen von Mützen verdeckt werden kann. Damit haben Mützen heute häufig den Zweck, den früher in vergangenen Jahrzehnten der Hut hatte.

Warum heißen Mützen eigentlich so?

Spannend ist, dass die Bezeichnung der Mützen ihren Ursprung nicht im europäischen Raum hat. Die Basis der Bezeichnung der Mützen stammt aus dem arabischen Raum. Hier wurden erst einmal Pelzmäntel mit langen Ärmeln als sogenannte al-Must-kah bezeichnet. Aus dieser Bezeichnung ergab sich dann das im Mittellateinischen gebräuchliche Wort almutia. Dieser Begriff meinte dann den Kapuzenmantel, den die Mönche trugen. Im Mittelhochdeutschen schließlich ergab sich die Bezeichnung als almuz, die sich dann immer mehr auf die Kapuze begrenzte. Aus diesem Wort wurde schließlich die Mütze, wie wir das Wort heute verwenden. In Österreich wurde sogar im 15. und 16. Jahrhundert noch eine Unterscheidung bei der Bezeichnung genutzt, wenn von unterschiedlichen Mützen die Rede war. Das bedeutete dann, dass die Bezeichnung mutz, muzen oder Mizil eine Variante von weichen und eng anliegenden Kopfbedeckungen meinte oder auch sehr kurze Kleidungsstücke bezeichnete, die sowohl den Kopf wie auch die Schultern bedeckten. 

Die Varianten der Mützen

Eine Alternative zu Mützen sind Kappen. Diese sind allerdings in ihrer Verarbeitung fester als Mützen. Mützen zeichnen sich durch ihre weiche Verarbeitung aus, Kappen als solche sind eher fest gefertigt und oftmals auch mit einem Schirm ausgestattet. Mützen in der heutigen Form gibt es übrigens bereits seit dem Jahr 1400. Bis dahin gab es keine Mützen und es wurden anstelle dessen Kapuzen getragen. Heute sind die Kapuzen zwar noch an vielen Kleidungsstücken zu finden, die Mützen als modische Begleiter ersetzen sie allerdings längst nicht mehr.

Mützen als modisches Accessoire

Mützen sind vom Kinderalter bis ins hohe Erwachsenenalter hinein tragbar. Dabei variieren natürlich die Modelle der Mützen erheblich. Die Mützen für Kinder haben einen rein praktischen Charakter und sorgen einfach zunächst für Wärme oder auch einen Schutz vor der Sonne. Bei Erwachsenen haben die Mützen zudem einen immer stärker werdenden modischen Charakter. Das bedeutet, dass Mützen heute ganzjährig getragen werden können. Dafür stehen auch viele verschiedene Mützenmodelle zur Verfügung, die passend zur Jahreszeit und zum Kleidungsstil getragen werden.

Anders als erwartet können Mützen übrigens auch einen Schutz gegen die Sonne und die Wärme bieten. Gerade dann, wenn Mützen aus dünnen und luftdurchlässigen Naturmaterialien gefertigt sind, bieten sie Sonnenschutz. Dazu ist es sinnvoll, dass Mützen, die gegen die Sonne schützen sollen, in einer hellen Farbe gefertigt sind. Dann bieten die Mützen einen optimalen Sonnenschutz und sorgen auch für eine angenehme Belüftung des Kopfes. Die hellen Farbgebungen bei Mützen für den Sommer reflektieren die Sonne und bieten damit auch einen angenehmen Schutz vor der Wärme.

Mützen liegen im Trend

Mützen sind immer im Trend und bieten auch so viele verschiedene Schnitte und Farben sowie Modelle, dass praktisch zu jeder Kopf- und Gesichtsform die passende Mütze gefunden werden kann. Das bedeutet, dass Mützen heute in den perfekt ausgestatteten Kleiderschrank mit hinein gehören wie Jeans oder andere Basics. Mützen sind vielfältig, sehen witzig und modisch aus und sind eine tolle Kopfbedeckung als Alternative zu den über Jahrzehnte sehr geläufigen Caps. Das lässt sich daran erkennen, dass sich Mützen im Straßenbild immer mehr durchsetzen und heute mit der Selbstverständlichkeit getragen werden können, mit der in den letzten Jahrzehnten noch Hüte und später Caps getragen wurden.